Donnerstag, 04.10.2007: Anna erledigt viel

Dafür dass ich heute meinen freien Tag habe, bin ich eigentlich viel zu viel unterwegs. Der Morgen beginnt noch recht harmlos. Ich gebe mein Learning Agreement ab. Damit steht meine Kurswahl fest. Danach schlendere ich durch die Stadt, noch einmal zur Stare Browar, der alten Brauerei, die zu einer Shopping-Meile umgewandelt wurde.

Nach dem Mittagessen im Wohnheim geht es wieder zurück an die Uni. Ich treffe mich zunächst mit Beate und Lydia. Wir besorgen die Zugtickets nach Krakau. Dann stelle ich mich einer Professorin vor und frage sie, ob sie mich bei meiner Diplomarbeit betreut. Sie sagt zu. Ich schreibe jetzt meine Diplomarbeit auf Englisch. Ihr gesprochenes Englisch ist weitaus schlechter als meins, also wird sie mir für sprachliche Fehler schon mal nicht viel abziehen können, glaube ich. Jetzt habe ich einen Monat Zeit, um mir über das Thema meiner Arbeit klar zu werden und schon mal erste Recherchen anzustellen.


Ich treffe vor der Uni ein paar Leute aus der ERASMUS-Gruppe. Sie wollen in einen Kunstausstellung. Bilder von Alfons Mucha werden im alten Kaiserschloss ausgestellt. Ich schließe mich Ihnen an, mir gefallen vor allem seinen Plakate, wenn man so will frühe Werbung und damit noch nicht einmal sehr fachfremd.


Ich eile zurück ins Wohnheim. Da gibt es eine wichtige Informationsveranstaltung über das Wohnheim. Schon zwei Minuten später ärgere ich mich, dass ich überhaupt hingegangen bin. Die Frau erzählt eigentlich nur Dinge, die auch im Mietvertrag stehen.


Ich erfahre, dass ich am Montag eine erste Präsentation zum Thema E-health in Kanada habe. Das ist eine Gruppenarbeit und ich bin ab morgen in Krakau. Das heißt dann mal ranklotzen. Ich kriege meinen Teil aber sehr schnell auf die Reihe, also wird das schon gehen.


Morgen ist meine erste Polnischstunde um acht. Ich muss noch packen. Gott sei Dank ist es noch nicht wirklich spät.


Laune: total geschafft, aber gut

Schokoladenbedarf: relativ hoch, irgendwie hab ich das Abendbrot verpasst. Das rächt sich gerade.

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