Mittwoch, 17.10.2007: Anna geht aus

Der Mittwoch beginnt ziemlich ruhig, bis 14:00h habe ich erst einmal frei, dann der erste und letzte Tag für heute: Internationalsation of small and medium entreprises. Die Luft in dem Unterrichtsraum ist extrem verbraucht und schon nach wenigen Minuten beginnt der Kampf gegen die Müdigkeit (so spät war es doch gestern doch gar nicht – mein erster Pokerversuch endete aufgrund von totaler Selbstüberschätzung relativ schnell). Den anderen scheint es aber auch nicht besser zu gehen. Nach einer Stunde erbarmt sich der Professor und gibt uns die angedachte Übung als Hausaufgabe auf und schickt uns an die frische Luft.


Am Abend gehen wir essen. Auf Initiative der Buddies und ERASMUS- Koordinatoren treffen wir uns zu einem Dinner in einem Restaurantkette, der in Polen beliebten Kette Sphinx. Da wirklich fast alle 60 Studenten inklusive ihrer Buddies (Tutoren) und einige polnische Bekannte im Restaurant eintreffen, ist es extrem laut und wirr. Ich fühle mich zwischenzeitlich überfordert und möchte meine Ruhe und nach Hause. Damit wird es aber nichts. Nach dem Essen machen wir uns auf den Weg zu einem Club (TUBA – Club). Die Jungs haben einen Flyer bekommen, auf dem ein Wet-T-Shirt-Contest für den heutigen Abend versprochen wird. Also laufen wir los. Den Wettbewerb scheinen wir verpasst zu haben, jetzt tanzen schon nackte Mädels und ein schleimiger Typ auf der Theke. Als sie fertig sind, klettern aufmerksamkeitsgeile Mädels in kurzen Jeansröcken auf die Theke und ziehen ihre Show ab. Zu ihren Füßen stehen die Jungs und freuen sich, dass man ihenn unter den Rock schauen kann. Ich fühle mich direkt wohl und halte mich a meinem ersten und letzten Bier für heute Abend fest. Ich taue erst langsam auf, irgendwann ist mir die Musik auch so egal und tanze trotzdem. Der Rest der Gruppe wird immer betrunkener. Thomas und Pierre wollen Salsa oder Rock'n'Roll tanzen. Miau und Brito stehen an der Theke und nötigen mich auch auf die Theke zu klettern. Da es einfacher ist oben kurz zu tanzen, damit sie Ruhe geben und wir uns eh schon zum Horst gemacht haben, geben ich nach und stehe schließlich auch auf der Theke. Eigentlich ist es hier oben ganz witzig (mehr Platz und ich habe keinen Rock an). Um drei mache ich mich Franzi, Ludmila und Kevin auf den Weg zum Wohnheim, um viertel vor vier kommen wir im Wohnheim an.

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