Heute ist der große Erasmus-Tag. Wir sollen hier unsere Universitäten vorstellen und polnischen Studenten, die im Ausland studieren wollen, Rede und Antwort stehen.
Wir haben Recht viel Aufwand für unseren Infostand über Deutschland betrieben: Sprachkurse zusammengestellt, Infos über alle vertretene Unis zusammengetragen, Filme gezeigt, ein Quiz entwickelt und T-Shirts mit den Uninamen drucken lassen.
Letztendlich wird das Angebot von den polnischen Studenten aber kaum wahrgenommen, denn am Freitag sind ab Mittag normalerweise keine Kurse mehr und der größte Teil der Studenten ist schon nach Hause gefahren. So wird es mehr zu einer kleinen Party für uns und wir könne uns gegenseitig zeigen, aus welchem Land und von welchen Unis wir kommen: da wird sich konzentriert über Karten gebeugt, Fotos gezeigt und viel erklärt.
Zwischendurch präsentieren Franzi, Christin und ich unser Jägermeister-Zeugs vor einer fast leeren Klasse (schließlich sind die meisten auf dem Erasmus-Tag), aber das macht mir persönlich recht wenig aus. Das macht es noch mal eine Ecke entspannter. Im Großen und Ganzem läuft es sehr gut. Nur unser Layout sieht über den Beamer plötzlich grün und nicht mehr orange aus.
Zurück bei den anderen, schlagen wir uns noch eine Stunde zwischen den Ständen herum. Dann bauen wir etwas früher als geplant ab. Eine polnische Volkslieder- und -tanzgruppe versucht uns für polnische Folklore zu begeistern. Mein persönliches Highlight ist dabei ein pelziger Dudelsack, der aussieht wie ein Schaf, das gerade aufgeblasen wird. Danach wird ein riesiges Dankeschön-Buffett mit Braten, Huhn, Lachs, Opasta, Gemüse, Salat, Keksen, Obst, Saft, Tee und Kaffee aufgetischt. Wow, lecker – und was für ein Aufwand.
Es geht nach Hause. Aufgrund der Straßenbahnen brauchen wir nahezu eine Stunde.
(hinten) Matthias, Robert, Thomas, Agnes, Thomas
(vorne) Cem, Ludmila, Franzi, Christin, Anna, Daniel
unten: Infostand der Franzosen (hier informieren sich gerade nur Erasmusstudenten. Polnische Studenten waren heute eine Rarität.
Heute Abend feiern wir Paulos Geburtstag. Erst im Wohnheim, dann wohl irgendwo außerhalb. Mal sehen, was der Abend so bringt.
Laune: gut
Schokoladenbedarf: ziemlich gering
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