Der Tag steht mal wieder sehr im Zeichen der Uni. Morgens treffen wir uns für eine Präsentation. Innerhalb einer Stunde entscheiden wir uns für mehrere Werbespots, die wir morgen als typisch deutsch vorstellen werden.
Danach mache ich mich daran für ISME (Internationalisation of small and medium enterprises) zu lernen – da steht am Mittwoch eine Klausur an. Ich komme nicht allzuweit und schlafe über eine zugehörigen Studie der EU ein. „Na ja, dann steht mir morgen ein wenig mehr bevor,“ denke ich als ich zur Uni gehe. Die fällt heute reichlich knapp aus. Einige der Vorlesungen fallen aus, die Letzte ist kürzer als erwartet.
Wieder im Wohnheim streikt unser Internet mal wieder. Das ist während der letzten Tage schon mehrmals vorgekommen und zerrt immer mächtig an den Nerven. In solchen Momenten merke ich dann erst, wie abhängig ich vom Internet geworden bin.
Lydia macht in der Montagskochgruppe Pizza. Sie schmeckt hervorragend, vielleicht auch dank der Tatsache, dass sie nicht am Knoblauch gespart hat. Ich überfresse mich, aber bevor ich Zeit habe ins Fresskoma zu fallen, treffen wir uns auch schon wieder, um uns an die Kalkulation unseres Businessplanes zu machen. Zunächst wirkt das alles sehr langwierig und mühselig. Zwei Stunden, ein halbes Mut-Mach-Bier und viele Annahmen und wilde Spekulationen später sind wir durch. Sowohl mit der Rechnung, als auch körperlich und nervlich. Die Köpfe rauchen, aber es sieht ganz gut aus. Das Ding hat Chancen zu funktionieren.
Kurz vor zwölf zurück im Zimmer, schläft Ludmila schon. Ich schreibe auch nur noch meinen Blog und werde dann endlich Feierabend machen. Dieser Erasmus-Rhythmus bekommt mir nicht.
Laune: Durch. Aber glücklich!
Schokoladenbedarf: der Situation angemessen
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