Samstag, 08.12.2007: Anna in der Tram

Das Wetter ist super. Also starte ich meinen Tag spät damit, erst einmal eine Stunde durch den Park zu spazieren. Durchgefroren komme ich wieder und verbringe den Rest des Tages mit lernen, lesen, schlafen und essen.


Am Abend machen wir uns auf den Weg zu einem Straßenbahndepot. Das ist der Startpunkt für die Tramparty. 120 Menschen quetschen sich in eine alte Straßenbahn, bekommen jeweils zwei Dosenbier in die Hand gedrückt, Musik wird über die Lautsprecher eingespielt und los geht es. Zwei Stunden lang fahren wir durch Poznan. Es wird immer lauter, es wird gesungen und gedrängelt: seinen Standort zu wechseln ist nahezu unmöglich. Die Menschen an den Haltestellen schauen etwas irritiert, wenn unsere Bahn vorbeikommt.


















































































Nach zwei Stunden stürmen die Jungs zu den nächstgelegenen Bäume, die Mädels hocken sich hinter ein Haus oder harren aus, bis wir in einem Club ankommen. Hier verläuft sich die Masse aber und es wirkt irgendwie leer. Wir bleiben dennoch hier und tanzen und trinken weiter. Gegen drei mache ich mich mit einer Gruppe müder Studenten auf den Heimweg.


Laune: Feierstimmung

Schokoladenbedarf: lieber salzig

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