Samstag, 22.12.2007: Anna und der Sockenkranz

Es ist absolut herrliches Winterwetter: unglaublich kalt aber die Sonne scheint. Mit Stefan laufe ich an den See, der auch schon zum Teil schon zugefroren ist. Allerdings weiß ich noch von früher, dass man auf den See erst darf, wenn es eine Woche unter -10°C war (Tiefer Baggersee und gefährlich). Das hat uns unsere Mutter eingebläut und das gilt auch heute noch. Also wandern wir nur ein bisschen um den See und genießen das tolle Wetter.


Den Tag verbringe ich mal wieder mit lesen und schlafen.


Abends treffen wir uns zunächst bei mir und basteln eine Art Sockenkranz für Christian. Das ist eine örtliche Tradition für unverheiratete Männer, die 25 Jahre alt werden. In der Nacht zum Geburtstag hängen die Freunde einen Sockenkranz an die Tür des Geburtstagskindes, um zu zeigen, dass hier eine unverheiratete alte Socke wohnt (Mädels bekommen eine Schachtelkranz). Für jeden Meter Sockenkranz muss das Geburtstagskind einen Schnaps trinken, und je nachdem, wie engagiert die Freunde sind, ist der Geburtstag dann schon gelaufen. Wir schwächen die Tradition ab und basteln einen Umhängesockenkranz und verstecken darin das Geburtstagsgeld. Den Schnaps trinkt das Geburtstagskind auch so.


von oben nach unten:
Am See

Vitali trägt den Sockenkranz zur Probe

Christian freut sich über alte Socken

Gäste

ich mit Steffi (183ter Versuch)



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