Mittwoch, 16.01.2008: Anna auf einer Erasmusparty

Der Dienstag Abend klingt ziemlich wild aus. Da ich meine letzte Klausuren hinter mich gebracht habe und am Mittwoch erst später zur Uni muss, gehe ich mit einigen Leuten auf eine der Erasmusparties, die wir bisher nie gefunden haben. Der Club ist etwas versteckt in einem Gewölbe nicht weit von der Uni. Es ist eng und sehr warm, das Bier schmeckt, die Musik ist eigentlich ganz gut. Ich werde zunehmend betrunken, was sich vor allem wieder mal daran bemerkbar macht, dass ich anderen Leuten das Bier aus der Hand tanze.

Das hält diese Leute aber auch nicht davon ab, betrunkener zu werden. Es wird auf Tischen getanzt, Jungs ziehen ihre T-Shirts aus, die Stimmung wird immer ausgelassener. Ludmila ist extrem gut dabei. Sie landet schließlich zwischen Fabian und Brito auf einem Tisch, kann aber kaum noch stehen. In Thomas und mir wird der Beschützerinstinkt geweckt. Wir holen sie da runter, geben ihr noch Wasser zu trinken und machen uns dann auf den Heimweg. Beim Rausgehen drückt Pierre noch einen Zigarette auf mir aus, so dass ich auch heute noch einen bleibende Erinnerung an die Party habe. Außerdem sind meine Jacke und meine Schuhe eingesaut (es gibt keine Garderobe und irgendwer muss unsere Jacken von der Bank auf der biermatschigen Boden geworfen haben).




In der Tram läuft dann erst mal alles gut, bis einige Kontrolleure daher kommen. Thomas Ticket ist gerade in dieser Nacht abgelaufen. Der sympathische, nur polnisch sprechende Kontrolleur schaltet auf stur und will 100Zl von Thomas haben oder die Polizei rufen. Thomas hat keine 100Zl dabei und sieht auch nicht ein, dass er das Strafgeld überhaupt zahlen muss. An unserer Haltestelle dürfen wir nicht aussteigen. Wir sollen mit zur Endhaltestelle fahren, um dort auf die Polizei zu warten. Wir schicken Lan und Ludmilla schon mal ins Wohnheim und verhandeln mit einem zweiten Kontrolleur, der zum einen auch ein bisschen Englisch spricht, zum anderen auch etwas einsichtiger als er erste ist. Nach langem Hin und Her dürfen wir schließlich doch ohne Bußgeld die Bahn verlassen. Allerdings zu dem Preis, wieder drei Stationen zum Wohnheim zurück laufen zu müssen. Nach einer Stunde angeregten Herumblödelns und Sprücheklopfen kommen Thomas, Kevin, Magrico und ich im Wohnheim an.



2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Junge junge junge, "Junge" da küsst einer dein mädchen, ist das denn die möglichkeit?!?!
Anna so geht das aber nicht.....
:)

Anonym hat gesagt…

Neue Bilder von der Erasmusparty
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