Wieder einmal sitze ich im Zug. Mein neues Hobby spöttele ich, als Stefan mich darauf anspricht. Diesmal allerdings nur sechs Stunden und es geht Richtung Heimat. Zwei Wochen habe ich Semesterferien, in denen ich so einiges zu erledigen habe.
Am Nachmittag komme ich in Bielefeld an. Stefan wartet schon auf mich. Dann geht es schnell nach Hause. Dort treffe ich dann auf meine Familie, es wird etwas erzählt, ich packe aus, esse, dusche, dann schauen wir das Handball Halbfinale Deutschland – Dänemark, das Deutschland knapp verliert. Am Abend fahre ich dann mit Stefan nach Gütersloh. In der Weberei spielt heute Pohlmann, und nach der eher anstrengenden letzten Zeit, freue ich mich auf einen entspannten Abend.
Wirklich angetan sind wir beide aber dann aber eher von der „Vorband“: Ben Hamilton sitzt mit seiner Gitarre allein auf der Bühne und begeistert das Publikum. Pohlmann selbst spielt danach lange und kommt aus meiner Sicht nicht richtig in den Quark. Aber das macht nichts. Wir hören einfach noch ein wenig zu und als wir um halb zwölf müde werden, fahren wir. Seinen Hit „wenn jetzt Sommer wär“ hat er schon vor einer Stunde gespielt. Außerdem hat er zahlreiche Anekdoten aus seinem Maurersleben erzählt, angespornt durch Freunde und ehemalige Kollegen, die im Publikum anwesend sind.
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