Montag, 14.04.2008: Anna reist

Am morgen mache ich mich auf den Weg. Mein Ziel heißt Freiberg in Sachsen, wo ich morgen mein mündliches Examen habe. Ich steige in Poznan bei strahlendem Sonnenschein in den Berlin-Warschau-Express. Zweieinhalb Stunden später komme ich in Berlin an. Hier habe ich recht lange Aufenthalt, bevor es dann weiter nach Dresden geht. Mit mir im Abteil fährt eine pensionierte Lehrerin, die mich mit Erfolg von der Lernerei abhält und sich gut mit mir unterhält. Je näher wir Dresden kommen, desto bewölkter wird es. In Dresden selbst gewittert und regnet es. In Freiberg muss es noch schlimmer sein: Mein Zug fällt aus, der nächste Zug kämpft sich auch noch durch die Unwetterschäden und hat enorme Verspätungen.


Am Abend komme ich endlich an. Saskia hat an der Wohnungstür einen Schlüssel für mich deponiert. Ich erhole mich kurz. Als sie ankommt, kochen wir noch und essen gemeinsam, schauen in einen Til-Schweiger-Film und gehen dann schließlich früh schlafen. Obwohl ich von de rahrt enorm geschafft bin, schlafe ich schlecht ein. Irgendwie scheine ich wohl doch schon nervös zu sein.

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