Besuch in Poznan - Die Geschwister kommen

Nun geht meine Zeit in Poznna mit schnellen Schritten dem Ende entgegen. 18 verbleibende Tage habe ich gezählt. Also wird es höchste Zeit für die letzten Besucher, die sich Poznan noch anschauen wollen: Maren und Andreas kommen in den Osten.

Sie starten mit einer gewaltigen Verspätungen. Die Fluglinie hat Probleme, Flugzeuge fallen aus, und sie kommen mit einer gut vierstündigen Verspätung an meinem derzeitigen Wohnsitz an. Das Ganze tut der Laune keinen Abbruch. Maren freut sich, dass sie wieder mal Polnisch sprechen darf. Andreas hat damit zwar noch arge Problem "Schtschdschsch", freut sich aber auf Urlaub. Es geht noch schnell noch zum Markt; kleine Einweisung: "Guckt mal hier, schaut euch das an,..."Und ab ins Café, schließlich haben die beiden noch kein Mittag gegessen. Das lassen wir ausfallen, und gehen direkt zu Kaffee und Kuchen über. Das kann hier ja kalorientechnisch weit mehr als ein Mittagessen ersetzen. Für Andreas gibt es dann eine kleine Überraschung: im Schokoladen-Käsekuchen sind Rosinen. Bis zur Hälfte schlägt er sich tapfer, dann tauscht er gegen meinen Apfelkuchen.
Wir drehen eine Runde im Stare Browar, dem lokalem Einkaufscenter-Traum.
Den Abend verbringen wir rund um den Marktplatz. Wir testen mehrere Kneipen und verschiedene Biersorten. Der klare Bier-Favorit der beiden: Tyskie.
Am nächsten Tag dann erst mal ausschlafen und dann das typische Touriprogramm. Gestern wurde es dafür schon zu schnell dunkel. Den Anfang machen die Ziegen am Rathausturm. Die Begeisterung ist mäßig, aber das habe ich ja schon öfters erlebt.
Es geht weiter um den Marktplatz, in Kirchen, zum Schloss. Maren hält uns immer wieder mal mit Detailfotos von Fassaden, Vordächern und Details auf. Andreas etabliert den Standardspruch "Wir haben Maren verloren..."
Schließlich das obligatorische Ziegen-Reiten vor dem ehemaligen Jesuitenkolleg. Andreas streikt. "Zu kalt, die Ziegen."

Kälte ist in der Tat ein Problem. Umso mehr freuen wir uns der Katedrahle, dass es einen Heizungsschacht ist, auf den Man sich stellen kann. Zwar sorgen wir so für Schmunzler und neidische Blicke von dne anderen Touristen, aber wenigstens werden so die Füße mal wieder warm. Natürliche verpassen wir nicht das Highlight der Kirche, die goldene Kapelle.Am Nachmittag heißt es dann schon wieder Sachen zusammenpacken und ab zum Bahnhof. Wir fahren weiter in die Hauptstadt. In Warschau werden wir dann weitere anderthalb Tage verbringen und die beiden dann schließlich wieder nach Hause fliegen.

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