Samstag 06.10.2007: Anna besucht Auschwitz

Wir kommen am Freitag Abend mit etwas Verspätung in Krakau an, beziehen unser Zimmer. Das Hostel ist wirklich nett und sauber, etwas zu wenig Toiletten, finde ich, aber sonst gefällt es mir gut. Wir gehen in die Stadt auf der Suche nach etwas Essbarem. Da es schon fast Mitternacht ist, müssen wir uns mit Mc Donalds begnügen. Da wir am Samstag früh raus wollen, entscheiden wir uns, nicht in einen Club, sondern in einen Pub zu gehen. Letztendlich wird es doch spät.


Am Samstag morgen klingelt der erste Wecker um 6:30h. Eine Viertelstunde später stehe ich unter der Dusche. Großartiges Frühstück und auf zum Bahnhof. Wir, eine Gruppe von ca. 10 Personen, finden nicht den richtigen Bahnsteig, dafür aber einen Bus, der direkt zum Museum Auschwitz fährt. Wir kommen fast einen Stunde eher als der Rest der Gruppe an, der im Zug sitzt.


Auschwitz ist krass.


Lager Ausschwitz I













Gedenktafel mit Fotos














Riesiger Berg mit Schuhen von Opfern in Ausschwitz












In Auschwitz selbst ist eine Ausstellung, die das Leben in dem Konzentrationslager veranschaulicht. Besonders heftig sind die Räume, in denen das Ausmaß der getöteten Menschen darstellt: Berge von Koffern, Bürsten, Brillen, Töpfen, Räume voller Schuhe oder geschorenen Haaren.


In Birkenau dagegen bekommt man einen Einblick, in welchen Verhältnissen die Menschen im KZ hausen mussten. Hier stehen noch einige der Baracken, Waschgebäude, Wachtürme und jede Menge Zäune. Man kann sich frei über das Gebäude bewegen und in die Baracken gehen. Gruselig. Das ist irgendwie noch einmal realer als das Museum in Auschwitz.


Wir bleiben den ganzen Tag und kehren nachdenklich und betroffen nach Krakau zurück.


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