Sonntag, 07.10.2007: Anna besichtigt Krakau

Am Samstag Abend gehen wir aus. Frankreich gewinnt im Rugby und dementsprechend gut sind die Franzosen drauf. Wir landen in einem Club am Altmarkt. Die Musik stimmt, es wird viel gelacht und noch mehr getanzt. Es wird spät. Oder früh. Wie man es nimmt.


Vorglühen im Hostel, natürlich mit Bier und Zubrowka (bester polnischer Wodka) und Apfelsaft











Frühstück: Spülwasserkaffee, schwarzer Tee, Brot, Müsli, Wurst, Käse, Kräuterquark, Tomaten, Gurken, Marmelade, hartgekochte Eier, u.v.m.







Um 10h müssen wir die Zimmer räumen. Wir schaffen es tatsächlich. In kleineren Gruppen erkunden wir Krakau. Da ich meinen Polenführer dabei habe, werde ich zum Cityguide ernannt.


Gruppenbild mit Kultur: Bruno, Julian, Robert, Magrico, Miau (hinten)
Christin, Ludmila, Beate, Anna, Suvi (Mitte)
Brito, Daniel, Franziska, Cem, Nuno (vorne)
ganz hinten: Kathedrale auf dem Wawel

Wir schlendern erneut zum Altmarkt, schauen uns die Marienkirche (unterschiedlich hohe Türme, Trompetenmusik zu jeder vollen Stunde) an, schlendern durch die Tuchhallen (Mekka für souveniergeile Touristen, kleine Verkaufsstände mit Bernstein, volkstümlicher Kleidung und Drachenskulpturen), laufen an verschiedenen Kirchen vorbei zum Wawel (Schlossberg mit Schloss und Kathedrale) und wandern durch das jüdische Viertel (im Krieg kaum zerstört, viele Synagogen, Schauplatz aus dem Film „Schindlers Liste“).


Tuchhallen auf dem Alten Markt













Im jüdischen Viertel mit Cem als kurzzeitigen Cityguide; nachdem er uns im Kreis herumführt (um einen Secondhand-Kleidermarkt) nehmen wir ihm die Karte wieder ab


Essen (heute Chinesisch) und zurück zum Hostel: Gepäck abholen und auf zum Bahnhof. Hier werde ich dann ein wenig nervös. Wir stellen fest, dass wir falsche Bahntickets haben, und eigentlich einen Sitzplatzreservierung brauchen. Mir tut sich ein Horrorszenario einer siebenstündigen Zugfahrt mit einem Stehplatz im Gang auf. Es regelt sich dann aber doch. Wir müssen neue Tickets kaufen, bekommen aber die alten Tickets erstattet (dauert in Poznan auch nur zwei Stunden) und können in einem Wagon sitzen, der nicht reserviert wurde, da hier die Heizung nicht funktioniert. Der Zug hat dann noch mal anderthalb Stunden Verspätung weil unser Gleis durch einen anderen Zug blockiert wird (Langsam fange ich an die Deutsche Bahn richtig zu schätzen). Um halb drei kommen wir im Wohnheim an. Unglaublich müde (am ganzen Wochenende bekam ich vielleicht 5 Stunden Schlaf), aber sehr glücklich, den Ausflug mitgemacht zu haben.

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