Zunächst trabe ich zum Supermarkt. Wir haben nichts im Kühlschrank und noch schlimmer, kein Brot da. Ludmila geht es richtig schlecht und schleppt sich zum Arzt an der Universität (da gibt es so ein medical center). Sie wird allerdings gleich wieder nach Hause geschickt, weil es zu voll ist.
Eine Vorlesung fällt aus. In dieser Zeit gehe ich mit Francois, Kevin (beide Frankreich), Lan (Belgien), Agnes (Deutschland) und Lilit (Estland) essen. Sie kennen ein kleines gemütliches Lokal am Altmarkt, in dem es leckere Pfannkuchen gibt. Der Kaffee nach dem Essen ist stark und macht mir bis in den Abend hinein zu schaffen. Auf dem Rückweg zur Uni treffen wir noch einige Studenten, die mit ihrem „Restbesuch“ vom Wochenende durch die Stadt stromern – die Kamera immer griffbereit. Eigentlich waren fast alle am Wochenende auf Reisen und haben dementsprechend viel zu erzählen.
Die nächste Vorlesung ist langweilig und zieht sich. Gott sei Dank sitzt Kevin neben mir, der für Ablenkung sorgt. Zuerst helfe ich ihm einen Dankesbrief auf Deutsch zu verfassen, dann informieren wir uns aus einer französischen Lästerzeitschrift über den neusten Klatsch und Tratsch in Hollywood und Frankreich, zum Schluss schauen wir in einer Karte nach, woher wir eigentlich genau kommen.
Um halb acht mache ich mich auf den Weg zum Wohnheim. Nehme dort ein Abendbrot aus Kinderschokolade und Tee zu mir und bastle noch ein bisschen an einer Präsentation, die nun im Bayer-Aspirin-Outfit glänzt.
Laune: koffeinmäßig überdreht
Schokoladenbedarf: du meine Güte, darüber denke ich lieber nicht nach
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