Nix mit gemütlichem Morgen. Ich packe meine Sachen, lasse mich noch einmal von Mama bekochen und dann geht es auch eigentlich schon los zum Bahnhof Bielefeld. Dort treffen wir Chris Brentrup, der nicht weiß, wo er seinen Bulli abstellen soll. Ab in den Zug und weg. Meine Güte ging die Zeit schnell vorbei.
Die Zeit im Zug vergeht aber auch recht schnell. Ganz gegen meine Gewohnheiten, schlafe ich im Zug nach Berlin sogar ein bisschen. In Berlin selbst wird es dann mal wieder knapp. Mein Zug hat Verspätung, ich muss außerplanmäßig mit der S-Bahn nach Berlin-Lichtenberg fahren. Zum Glück wartet der EC nach Poznan ein wenig.
Zum Glück ist mein Abteil ziemlich leer, so dass ich mich breit machen kann. Auch hier fallen mir die Augen dauernd zu, aber hier will ich nicht einschlafen, aus Angst Poznan zu verpassen: hier sagen sie nicht immer den Bahnhof durch, der angefahren wird, und durch die Verspätungen will ich mich nicht auf die Fahrpläne verlassen. Letztendlich klappt aber doch alles super.
Straßenbahnen zum Wohnheim sind rappelvoll. Ich kämpfe mich und meine Gepäck in die erstbeste Bahn und hoffe, dass ich an meiner Haltestelle rechtzeitig wieder herauskomme.
Im Wohnheim ist Ludmila auch schon da. Krank, die Arme. Aber zumindest komme ich so nicht in ein leeres unfreundliches Zimmer, was mich sehr freut.
So Tee trinken, Schokolade und Mandarine essen, noch einen Film schauen oder lesen und dann ab ins Bett.
Laune: für einen Reisetag erstaunlich gut
Schokladenbedarf: ist da
was wirklich nervt: ich habe das ganze lange Wochenende eine Kamera mit mir herumgeschleppt und nicht ein einziges Foto gemacht
1 Kommentar:
weg isse :(
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