Dienstag, 04.12.2007: Anna im Unialltag

Ein ganz normaler Dienstag. Um acht Uhr startet die Uni. Heute gibt es in der Vorlesung nur Präsentationen, mal besser, mal schlechter, insgesamt eher unspannend. Cem bastelt mir aus lauter Langweile aus den Handouts Papierblumen. Da die Gruppe so freundlich war, ihre Stichpunkte auf farbigem Papier auszudrucken, bin ich jetzt im Besitz einer blauen und einer grünen Blume.


In der nächsten Vorlesung geht es mit Gruppenarbeiten weiter. Wir kommen gut voran, wir haben eine gute Gruppe und ein gutes Thema, was das Ganze einfach macht. Zwischendurch streite ich mich mit Olivia darüber, warum die Engländer immer noch nicht den Euro eingeführt haben („Warum sollten wir. Es gibt ein ganze Menge Gründe gegen den Euro“ sagt sie. „Das ist Quatsch, das ist doch nur euer Starrsinn und euer Stolz“ argumentiere ich, obwohl ich weiß, dass das eigentlich kein Argument ist.) Verbal ist mir Olivia natürlich haushoch überlegen, deshalb bleibe ich einfach bockig und versuche ihre Argumente zu entkräften. Das macht Spaß und es gelingt manchmal, aber nicht immer. Insgesamt finde ich immer noch nicht, dass sie mir das Festhalten am Pound überzeugend erklären konnte.


Pasta essen bei Piccolo (heute ohne Suvi, die muss in einer Grundschule den Helfer des Weihnachtsmann spielen, weil der – wie sie – aus Finnland kommt.). Später dann noch einmal eine Vorlesung zum Management und Marketing von Dienstleistungen (heute eher langweilig) und dann ab ins Wohnheim, wo ich mich in den Businessplan verbeiße. So richtig voran komme ich aber nicht.


Laune: tüdelü, etwas überdreht

Schokoladenbedarf: tüdelü

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