Freitag, 18.01.2008: Anna vor Skiurlaub

Der Tag beginnt nach zwei Stunden Schlaf mit unserem Polnischkurs um acht. Die meisten der Leute haben noch ihre Shirts von gestern Nacht an, weil sie durchgemacht haben. Unsere Lehrerin ist ziemlich krank, trägt uns nur unsere Noten ein und verkündet dann: „Ich bin krank und ihr riecht noch extrem nach Alkohol, was es für mich auch nicht besser macht. Also beenden wir jetzt die Stunde“. Wir laufen noch ein bisschen durch den Regen, um die letzte Note einzusammeln, trotten zum Internationalen Büro um die Dokumente abzugeben und eilen dann ins Wohnheim. Hier wird es dann sehr schnell still, weil jeder Schlaf nachzuholen hat.


Gegen drei werde ich wieder wach, immer noch müde. Aber ich mache mich trotzdem ans packen. Heute Nacht fahren wir nach Zakopane zum Skifahren. 14 Stunden verbringen wir im Zug. Da ich jetzt schon ein Schlafdefizit habe, will ich gar nicht wissen wie ich mich morgen nach der Zugfahrt fühlen werde.


Außerdem wissen wir noch nicht, wie viel Schnee letztendlich in Zakopane liegt. Langsam geht hier die Verabschiedungsphase los. Um 22:30h brechen wir knapp 30 Mann zum Bahnhof auf, den Rest der Studenten sehe ich meist dann schon nicht mehr.


Seltsam!


Wenn ich mich in den nächsten Tagen hier nicht melde, wird das am fehlenden Internetzugang liegen oder an gebrochenen Armen und Beinen. Ich hoffe auf Ersteres.


Spaß mit Mütze: Endstanden auf der Tramparty im letzten Dezember!

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