Montag, 31.12.2007: Anna am Silvesterabend




















Wir stehen früh auf, um das Auto umzuparken. In einem Parkhaus in der Nähe finden wir sogar sehr schnell einen guten Platz. Beruhigt kümmern wir uns dann um die Einkäufe für den Abend (es soll Raclette geben). Außerdem kaufen wir natürlich Baguette ein. Als waschechter Franzose muss ich natürlich das Baguette unter den Arm klemmen und anfangen das Brot schon auf dem Nachhauseweg anzuknabbern. Das sei Tradition sagt Corinna.

































Wir verbringen den Vormittag auf dem Montmartre, schlendern dort durch die Gassen, bestaunen Postkarten und den Ausblick auf die Stadt machen Fotos vor dem Sacre Coeur. Schließlich laufen wir zum Bahnhof. Hier holen wir Moritz ab, der erst heute zu uns stößt.









































Nach einem kurzen Zwischenstopp in Corinnas Wohnung machen wir uns dann auf den Weg in den Stadtteil Marais. Hier essen wir Falafel. Das ist ein gefülltes Brot mit Gemüse, fritiertem Kicherersenpüree, Sesampaste und Auberginen. Gemüse pur. Mir schmeckt es enorm gut.






















Wir schlendern weiter am Centre Pompidou vorbei, dem Kulturzentrum und schauen Straßenkünstlern zu. Wir lassen uns die Straße entlang treiben und landen an den Les Halles. Von hier geht es weiter zu einer weiteren Kirche, deren Namen ich mir nicht merken kann (außen Gotik, innen Renaissance). Hier quetschen wir uns in ein Standbild (Kopf mit Hand) und machen mal wieder Unmengen Fotos.




















Weiter geht es an die Seine. Blick auf die Pont Neuf. Stefan besorgt Postkarten und langsam geht es zurück in die Wohnung. Ich merke langsam, dass wir viel unterwegs sind und mein Knie schmerzt langsam durch die ungewohnte Anstrengung.



















In der Wohnung legen wir uns alle erst einmal schlafen. Danach machen wir uns an die Vorbereitungen für das Raclette. Es wird geschnipplet, vorgekocht, geschält, gerieben, aufgemacht, umgefüllt, Tisch gerückt, eingedeckt. Dann geht es ans Essen.

























Gegen halb elf machen wir uns auf den Weg. Wir wollen zum Trocadero, von hier haben wir einen tollen Blick auf den Eifelturm. Wir feiern mit einer riesigen Menschenmasse in das neue Jahr. Feuerwerk gibt es leider keines, das wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt.





















Der Rückweg ist dann noch einmal abenteuerlich. Metros fahren nicht mehr, Busse irgendwie auch nicht. Ein Taxi ist nicht zu bekommen. Also laufen wir. Durch ganz Paris. Mein Knie fängt wieder an zu schmerzen, eine Erkältung macht Stefan immer mehr zu schaffen. Aber schließlich kommen wir nach drei Stunden an. Und schlafen auf der Stelle ein.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

ich wette nen Bier im Pröddels, dass dem Jungen die Falafel nicht geschmeckt oder er sich erst gar nicht probiert hat!!!