Um halb fünf weckt mich Stefan, der wälzt sich hin und her und kann nicht schlafen. Eine halbe Stunde später klingelt eh der Wecker. Duschen, Tee zum Frühstück, die letzten Taschen ins Auto, Navigationssystem anstellen, Musik aufdrehen und los geht es. Zunächst fahren wir nach Jüchen, um dort Lea, eine Kommilitonin aus Freiberger Zeiten abzuholen, die auch in Paris feiern möchte, dann geht es weiter, den Kurs auf die Hauptstadt Frankreichs gerichtet.
Nach 6 Stunden sind wir endlich da und die große Parkplatzsuche beginnt. Wir haben Glück: am Sonntag darf man in Paris umsonst und unbegrenzt lange parken und wir finden eine kleine Parklücke nicht weit von Corinnas Wohnung. Stefan parkt ein, während ich mit Lea aufpasse, dass er nicht an die anderen Autos andetscht. Gegen meine Erwartung haben die Autos vor und hinter uns nämlich die Handbremse angezogen, was wir feststellen, als ich den Fiat etwas nach vorn schieben möchte.
Wir laden unser Gepäck in der Wohnung ab, machen uns kurz frisch und laufen dann, nach einem Stopp beim örtlichen Dönermann, noch etwas in dem touristischen Kern Paris' herum: Louvre, Notre Dame, Arc de Triompfe, Seine, Pont du Neuf, St. Germain. Stefan entwickelt dabei eine Fotowut. Dauernd müssen wir anhalten oder ich soll in die Kamera lachen, oder vier Sekunden still halten, weil er Bild ohne Blitz macht und die Belichtungszeit dann ewig dauert. Ich verhunze dutzende Fotos, weil ich herumzappel oder Grimassen schneide.
Total erschöpft kehren wir in der Wohnung zurück. Als Corinna ankommt unterhalten wir uns noch ein wenig, aber schließlich fallen Stefan und ich wieder mal erschöpft ins Bett, während die anderen noch weiter reden und trinken.
2 Kommentare:
Warum habt ihr die Cams ständig auf Mauern abgestellt was sollte das werden?
Na damit das Bild nicht verwackelt; wenn man ohne Blitz ein Bild machen will (damit der Hintergrund heller ist) dann braucht man diese ewig lange Belichtungszeit und aus der Hand raus, verwackelt das ganz schnell. Dann ist die Kamera stabiler. Ich schaffe es aber trotzdem, die Bilder zu verwackeln :-). Praktisch Mauer= Stativ
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