An der Uni wartet der brauereieigene Bus, der uns zunächst durch die Stadt kutschiert. Auf polnisch werden wir auf die wichtigsten Einrichungen der Stadt hingewiesen (hier ist ein Krankenhaus, hier meldet man sich an, hier ist eine 24-h-Apotheke, hier das Sozialamt, das ist die Warta, ach übrigens wenn Schaum am Glasrand haften bleibt und sich dort hartnäckig hält, ist das ein Zeichen für schlecht gespülte Gläser, das ist der Malta-See, hier sind wir an der Brauerei)Wir beschließen, noch Pizzaessen zu gehen, und Stefan kennt aus seinen Sprachkurszeiten och einen Geheimtipp. Versteckt in einem Hinterhof in buchstäblich kühlem Ambiente versteckt sich die kleine Pizzeria, die mit hervorragenden und vor allem riesigen Pizzen aufwartet.
Man hat sich allerdings schon darauf eingestellt, das Pizzen geteilt werden. So gibt es spezielle halbe Teller, um die Ungetüme besser servieren zu können.
Monika (Litauen) und Aurelie (Belgien) freuen sich darüber, dass es zu den Pizzen noch extra Soße gibt. Knoblauch und Tomate mit Knoblauch. Für den unbelegten Rand, oder auch einfach so noch obendrauf. Lecker, lecker. Oder "mniam mniam", wie man hier auch gerne schwärmt.
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