Die innere Uhr ist noch nicht auf Winterzeit. Dementsprechend verdreht empfinde ich den Tag. Ich wache zu früh auf und habe zu früh Hunger. Nachmittags wird es zu früh dunkel, und aufgrund der frühen dunklen Stunde empfinde ich eine spontane Welle der Weihnachtsvorfreude. Im Supermarkt muss ich mich dann sehr zusammenreißen, keinen Lebkuchen zu kaufen.
Uni ist auch mal wieder und tatata heute gleich zwei Präsentationen. Eine vorbereitete (mit Powerpoint), die zweite spontan im Marketing. „Improvisation“ schwärmt die Professorin. „Da es für Sie eine Fremdsprache ist, bereiten Sie bitte eine kurze Präsentation in einer Gruppe vor, die von einem dann in zwei Minuten vorgetragen wird.“ Der Hampelmann aus unserer Gruppe bin ich, bekomme aber ziemlich viel Lob, auch wenn ich zu schnell war und meine Zeit nicht ausgeschöpft habe. Langsam fühle ich mich in der Sprache etwas sicherer, aber diese spontanen Sachen mag ich nicht so. Aber meine zitternden Hände werden von der Professorin nicht bemerkt.
Abends ist dann wieder gemeinschaftliches Kochen angesagt. Heute gibt es Reis mit Gemüsepfanne. Sieht sehr gesund aus, und schmeckt super. Christin- maitre de cuisine des heutigen Abends- erntet eine Menge los.
Danach leg ich mir meine Sachen zurecht, die Morgen früh in den Rucksack sollen. In 22 Stunden steige ich dann in Bielefeld schon aus dem ICE.
Laune: freu freu freu
Schokoladenbedarf: sag ich heute nicht
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